Plattdeutsche Heimatabende

Unsere seit 1988 bis 2016 jährlich durchgeführten Plattdeutschen Heimatabende gaben allen darstellenden Gruppen und Einzelpersonen unseres Vereins die Gelegenheit, ihr Können einer größeren Zuschauerzahl zu zeigen. Die Vorstellungen wurden nach und nach auch von vielen auswärtigen Besuchern, teilweise von diesen sogar regelmäßig, besucht.

Der erste Heimatabend war am 18.11.1988 im Saal der Gaststätte " Zum Alten Krug" mit einem Advents-Basar in der Pause im Clubzimmer. Etwa 250-300 Personen wollten die erste Vorstellung sehen, wegen Überfüllung konnten allerdings 50 Personen nicht eingelassen werden. Ab dem Jahr 1992 erfolgten zwei Vorstellungen und ab dem Jahr 2006 sogar drei Vorstellungen.

 

Den Auftakt machte traditionell unsere Gesangsgruppe ( einzige Ausnahme im Jahr 2015, als unser Blödel-Duo Friedel Plenge und Ingo Duncker seinen letzten Auftritt hatte und mit dem ersten Programmpunkt eine besondere Ehrung erfuhren). Die Musikgruppe spielte vor und nach den Vorstellungen sowie in der Pause. Vor der Pause wurde er regelmäßig ein variables Programm durch Einzeldarsteller oder Mitglieder der Theatergruppe in kleinen Sketchen angeboten. Nach der Pause folgte dann ein Theaterstück als Einakter.

 

Dieses variable Programm wurde ab dem Jahr 2017 ersetzt durch die Aufführung von Dreiaktern mit bis zu zehn Vorstellungen und rund 1.000 Besucherinnen und Besuchern.

 

 

Plattdeutscher Heimatabend 2016

Zum Auftakt ein gemeinsamer Auftritt unserer Gesangsgruppe mit den Schüler*innen der Grundschule Walle

Plattdeutscher Heimatabend 2015

 

 

Der Waller Heimatverein hat mit einer weiteren Zusatzvorstellung den plattdeutschen Heimatabend 2015 abgeschlossen. Nahezu 400 Besucherinnen und Besucher haben sich über anspruchsvolle Kleinkunst in Plattdeutscher Mundart im Waller Dörpshus gefreut.

 

Mit dabei waren dieses Jahr auch wieder die Kinder der Grundschule Walle durch Vermittlung der Schulsekretärin Helga Dunker-Güldenpenning, die gleichzeitig auch Vorstandsmitglied im Waller Heimatverein ist.

 

Die Kinder haben im Rahmen der Plattdeutsch AG der Grundschule Walle am Plattdeutschen Lesewettbewerb mit der Geschichte "De Grüffelo" teilgenommen.

 

Sie haben in zwei Dreiergruppen auf der Bühne das Leben einer kleinen Maus geschildert, die sich mit allerlei wilden Tieren im Wald auseinandersetzen musste. In höchster Gefahr rettete die kleine Maus sich damit, dass sie einen großen und ziemlich gefährlichen Freund habe, nämlich den furchterregenden „Grüffelo“. Diesen hatte die Maus sich nur ausgedacht, war jedoch erstaunt, als sie ihm tatsächlich begegnete und dieser gar nicht so unfreundlich und gefährlich war, wie sie ihn dargestellt hatte.

Das beliebte Kinderbuch ist von Reinhard Goltz und Peer-Marten Scheller auf plattdeutsch übersetzt worden.

 

Illustriert wurde der Vortrag mit einer Power-Point Vorführung auf einer großen Leinwand, die sich direkt hinter den Kindern befand.

 

Die Akteure waren aus der 4. Klasse der Grundschule Walle und die jetzigen Fünftklässler, die das Domgymnasium besuchen und ihr plattdeutsches Können noch einmal vor einem größeren Publikum vorführen wollten.

 

 

Einstudiert wurde das alles von dem ehemaligen Leiter der Nicolaischule und späteren Schuldezernenten Harm Schmidt, der nach seiner Pensionierung jeden Mittwoch früh morgens die Plattdeutsch AG in der Waller Grundschule durchführt. 

 

Fotos der Kindervorstellung

 

 

Theatergruppe

 

„Gutefrage“ Ein bischen frivol

 

Eine Frage die uns Männer bewegt… !

 

   Songtext: „Mein Sack“ (Soll ich mir den Sack rasieren oder besser nicht…) von der Gruppe „Eure Mütter“

Plattdeutsch übersetzt von Kurt Müller, „Hoor an Sack“

 

 

              Akteure:    Mann… eins          Thorsten Schneider

               Mann… zwei          Sven Aschmies

 

Musik: Karaoke Version zur Verfügung gestellt durch eXXited Partyband / Andreas + Ramona Kowalzik Walle

 

 

Spieldauer: ca. 5 Minuten

 

 

 

Theatergruppe

 

„Wat för´n Fro“           (von Petra Blume)

 

In der Gegenwart, spätnachmittags im Sommer…

 

           Ein verlassener Schuppen am Rande einer Kleinstadt    allerlei Gerümpel…

 

                                                                                                                    Akteure:   

 

                   Ralf… Entführer, kaltblütig                                                 Tim Blendermann

Horst… Entführer                                                               Thorsten Schneider

Marlene Bangmann… Frau eines Geschäftsmannes        Annegesine Liebrum

Polizist… eins                                                                    Heiner Köster

Polizist… zwei                                                                   Sven Ludwig

 

                  Ton, Technik, Bühne                                                           Clemens Jacobs

                  Souffleuse, Bühnendeko                                                    Heike Lässig

                 „Maske“ Maskenbildner / Kostüme                                      Sabine Gerkens, Ilka Barbato

                 Gesamtleitung                                                                     Anja Jacobs

 

Spieldauer: ca. 35 Minuten

Frauengruppe

 

Beim Programmpunkt „Tanz“ wurden bisher immer die Frauentanzgruppe und danach  die „Waller Tanzmäuse“ erwartet. Im letzten Jahr hat es dann aber aus Mangel an aktiven Kindern leider nicht geklappt. Dort sind dann die „Großen“ als „Ersatzmäuse“ eingesprungen und hatten als „De Waller Plattfoot-Dänzer“ einen grandiosen Auftritt und brachten die Zuschauer mit aufgemalten Zahnlücken, Babyhaube, Schnuller und Hosenträger zum Lachen.

Da auch in diesem Jahr noch nicht genug „Tanzmäuse“ zur Verfügung stehen, bleibt abzuwarten, wer diesmal über die Bühne tanzen wird.

 

Auftritt: De Poppen-Dänzerinnen

 

Akteure:  Helga Scherdin, Marion Kempe, Lena Scherdin,

                Marga Prange, Maria Naumann, Erika Koleczek,

                Dörte Schiemann, Reinhild Willenbrock,

                Julia Willenbrock

 

 

Weitere Mitwirkende: Cord-Heinrich Willenbrock und Wolfgang Bode

 

 

Spieldauer: ca. 15 Minuten

 

Blödel-Duo

 Entgegen der vergangenen Jahre wird in diesem Jahr erstmal nicht die Singgruppe den Abend einleiten. Grund hierfür ist der Umstand, dass das Waller „Blödel-Duo“ letztmalig zusammen auftreten wird. Insofern gebührt den beiden „Originalen“ die Ehre zum Start des amüsanten Abends. –

Angefangen hat alles auf unserem Bauchspeckessen und entwickelte sich zu bühnenreifen Auftritten.

Bleibt abzuwarten, wer beim Schwank übern Gartenzaun „sein Fett abbekommen wird“.

 

 

                         Auftritt:         Schwank über´n Gartenzaun

 

                  Akteure:       Friedel Plenge  &  Ingo Duncker

 

Spieldauer: ca. 20 Minuten

 

Als Abschiedsgeschenk erhielten sie folgende passende Loriot-Weine:

Riesling trocken: Klöbener Krötenpfuhl 

Spätburgunder Dornfelder : Oberföhringer Vogelspinne

 

Riesling Mosel: Hupfheimer Jungferngärtchen

 

Theatergruppe

 

„Die verflixte Hose“ von Beate Irmisch

 

„De verflixte Böcks“ (plattdeutsch von Kurt Müller, Walle)

 

Was tun, wenn die Einweihung des neuen Dorfhauses ins Haus steht, und der alte Anzug aus allen Nähten platzt. Ein neuer Anzug bringt viel Aufregung.

 

Gemütliche Bauernstube des Bürgermeisters Schultes.

 

Akteure:    Heinz Schultes… Bürgermeister, rechthaberisch                 Cord-Heinrich Willenbrock

Hedwig Schultes… seine Frau, gutmütig                              Dörte Schiemann

Oma Klara Schultes… Mutter von Heinz, lustig                    Vera Carstens

Heidi Schultes… Tochter, frech, vorlaut                                Tanja Oelkers

Klaus Meyer… Briefträger und Freund von Heidi                  Sven Aschmies

Servatius Reisch… Regierungsrat                                        Markus Mohmeyer

Bert Zahn… erster Beigeordneter, etwas dumm                   Wolfgang Bode

 

Ton, Technik, Bühne                                                                                     Clemens Jacobs

Souffleuse, Bühnendeko                                                                               Heike Lässig

„Maske“ Maskenbildner / Kostüme                                                                Sabine Gerkens, Ilka Barbato

Gesamtleitung                                                                                               Anja Jacobs

 

Spieldauer: ca. 45 Minuten

Plattdeutscher Heimatabend 2014


Ankündigung in der Verdener Aller Zeitung:

 

Walle - „Dat möt ji unbedingt ankieken!“, fordert der Waller Heimatverein dazu auf, sich schnellstens Karten für eine abwechslungsreiche Veranstaltung zu sichern.

Bereits zum 26. Mal bietet ein Großteil der aktiven Gruppen im Waller Heimatverein den Zuschauern im „Waller Dörpshus“ ein buntes Programm. „Traditionell heißt es wieder twee Stünn Spaß“, verspricht der Verein. Am Sonnabend, 8. November, um 19.30 Uhr, steht die Premieren-Veranstaltung im gemütlichen Waller Dörpshus, Am Schulberg 3, neben dem Heimathaus Alte Schule in Walle auf dem Plan.

Besonders freut es die Verantwortlichen des Vereins, dass es in diesem Jahr nun auch endlich bequeme Stühle für die Gäste gibt und keine Holz-Klappstühle mehr. Die Theaterleiterin Anja Jacobs trat mit ihrer Idee zum Aufruf einer „Stuhl-Spende“ an den Vorstand heran, und so wurde dann Mitte August an jeden Haushalt in Walle ein entsprechender Flyer verteilt. Binnen zwei Monaten hatte man für 200 Stühle Spender gefunden, denen an dieser Stelle ein besonderer Dank gilt.

Für das leibliche Wohl bei der Veranstaltung wird selbstverständlich gesorgt. Die vereinseigene Gruppe „De Uppassers“ wird aufpassen, dass die Gäste kleine Snacks und Getränken bekommen.

In bewährter Manier wird der erste Vorsitzende Herbert Meyer-Bolte durch das Programm führen. Heimatliche Klänge der Singgruppe unter der Leitung von Michaela Konrad-Brüning und Helmut Suckert werden das Programm eröffnen. In den vergangenen Jahren waren dann stets die kleinsten des Vereins an der Reihe: die Waller Tanzmäuse. „Getanzt“ wird auch in diesem Jahr unter der Anleitung von Dörte Schiemann.

Fester Bestandteil des Heimatabends ist natürlich auch wieder das plattdeutsche Theater. 13 Akteure werden auf der großen Bühne unter der Leitung von Anja Jacobs ihr Bestes geben und für viel Erheiterung sorgen. Mit dabei sind dieses Mal zwei Waller, die das erste Mal auf der Bühne Theaterspielen.

„Wat‘n bin leben in Leben beleeft“, das erfahren die Zuschauer von Heinz-Günther „Fiffi“ Lührs, der mit Gitarre ausgestattet ein paar Lieder vorträgt. Bekannte Melodien, allerdings mit eigenen Texten „aus dem wahren Leben“.

 

Auch bei dieser Veranstaltung gibt es wieder nummerierte Plätze am Tisch. Der Vorverkauf ist bereits erfolgreich gestartet. Karten (Erwachsene: sechs Euro) gibt es noch zu bestellen bei Anja Jacobs, Große Ringstraße 11a, Walle, Telefon 0172/4284130, oder bei Detlef Peterson, Achtern Hoff 14, Telefon 04230/ 221.

Da weder Volkstanzgruppe noch Waller Tanzmäuse zur Verfügung standen, bildeten die Schauspielerinnen und Schauspieler kurzerhand eine eigene Tanzgruppe, die für viel Stimmung sorgte.

Ist bestimmt sehr lustig gewesen: die Vorbereitung zum Tanzen

Heinz-Günter "Fiffi Lührs" bei seinem Soloauftritt.

Plattdeutscher Heimatabend 2013

Wie schon in den bisherigen 24 Heimatabenden eröffnete die Singgruppe unter der musikalischen Leitung von Helmut Suckert die Veranstaltung. In all den Jahren hatten sie mit ihrem Gesang den Abend bereichert. Bedingt durch Alter oder Krankheit seien aber auch erfahrene Aktive ausgeschieden und neue Sänger hinzugekommen, erläuterte Meyer-Bolte. Diesmal verstärkte eine fünfköpfige Gruppe der Chorgemeinschaft Borstel/Langwedel die Waller Singgruppe. Zum Abschluss ihres Auftritts ehrte Meyer-Bolte die Gründungsmitglieder der Singgruppe, Helmut Schulz, Helga Schulz und Friedel Plenge für deren 25-jähriges Engagement.

 

 

 

 

Solo-Auftritt mit Gitarre und Gesang von

 

Ingo Duncker.

Mit einigen Tänzen begeisterten danach die „Waller Tanzmäuse“ unter der Leitung von Dörte Schiemann und erstmals Susanne Dethloff, die Helga Dunker-Güldenpfennig abgelöst hatte, die Gäste. „Diese Kinder im Alter           von vier bis neun Jahren sind unsere Zukunft“, so Meyer-Bolte.

„Ik moog dat schoon“ hieß es bei einem lustigen Einakter, der von Kurt Müller ins Plattdeutsche übersetzt wurde. Henning Schorling, Heike Bode, Dörte Schiemann und Lena Taube begeisterten das Publikum. 

In einer weiteren Anmoderation teilte der Vorsitzende mit, dass ab 2015 die Völkerser Theatergruppe in Ermanglung einer Bühne zu ihren jährlichen Inszenierungen nach Walle eingeladen würde.

 

Quasi als Einstimmung sorgte ein Trio der Völkerser Bühne nach eigenen Texten für gute Laune. Wie der Name des kurzen Sketches „Pinkelrinne“ schon vermuten lässt, standen hier drei Herren (Reinhard Körte, Heinrich Früchtenicht und Andreas Noltemeyer) auf der Bühne hinter einer Wand. Sie ließen aber nur ihren Reden freien Lauf. Am Sonntag bei der letzten Vorstellung war es dann Anne-Gesine Liebrum, die als Frau unangekündigt das Trio (eigentlich kaum)  in Verlegenheit brachte.

 Nach der Pause gab es einen längeren Einakter „Wedd is Wedd“ (Wette ist Wette). So heißt die Komödie in einem Akt von Beate Ermisch, ebenfalls vom Waller Kurt Müller ins Plattdeutsche übersetzt.

 

Mit großem Spielwitz unterhielten die Akteure in dieser Komödie das Publikum. Dabei ging es um die Leidenschaft einer Hausfrau, die mit ihren Kriminalgeschichten endlich einen Verleger findet. Damit gewinnen die Autorin und ihre beiden Freundinnen eine Wette, die sie mit ihren Männern verabredet hatten. Die Männerriege wurde dargestellt von Christian Müller, Heinz-Günter Lührs, Wolfgang Bode, Sven Aschmies und Cord-Heinrich Willenbrock. Die Frauenrollen besetzten Vera Carstens, Annegesine Liebrum, Ingrid Salomon und Angela Delventhal. Hier ehrte der Vorsitzende für 25-jähriges Engagement Cord-Heinrich Willenbrock, Annegesine Liebrum und Ingrid Salomon.

Plattdeutscher Heimatabend 2012

Heinz-Günther "Fiffi" Lührs bei seinem Auftritt

 

 

Die Musikgruppe des Heimatvereins:

Elli Rebling, Marianne Lüters, Udo, Ursula Luttmann,

Martin Staedler,

Leitung: Helmut Schulz

TV Movie Star

2011

2010

November 2010: Wegen des Brandes der neuen Sporthalle konnte die Schul-Gymnastikhalle nicht genutzt werden, sodass ein "ausgefallener" Heimatabend im Theaterraum des Heimathauses stattfand.

Presseartikel der „Ausgefallene Heimatabend“ am 05. und 06.11.2010:

 

Am vergangenen Freitag und Samstagabend konnte die Theatergruppe des Waller Heimatvereins unter der Leitung von Anja Jacobs, unterstützt von Heike Lässig und Detlef Peterson, viele Gäste im neu gestalteten Theaterraum des Heimathauses "Alte Schule" zum "Ausgefallenen Heimatabend" begrüßen. Wegen des Brandes der im Bau befindlichen neuen Sporthalle, stand die jetzige Gymnastikhalle für den Heimatabend noch nicht unbegrenzt zur Verfügung, und so wäre dementsprechend der Heimatabend ausgefallen. Aber man improvisierte, und somit wählte man die Bezeichnung des „ausgefallenen“ Heimatabends. Wegen der Begrenzung der Sitzplätze auf höchstens 50 Personen gestaltete daher nur die Theatergruppe den Abend ohne die sonst übliche Mitwirkung der Gesangs-, Musik- und Tanzgruppe des Vereins.

 

Den Besuchern wurde  ein lustiges und abwechselungsreiches - mit viel Beifall bedachtes -Programm mit sechs Sketchen und einem Auftritt des Waller Blödel-Duos "Ingo und Friedel" geboten.

 

Im ersten Sketch "De Besök bi´n Doktor" wollte eine Ehefrau (gespielt von Vera Carstens) dem Arzt (Carsten Wrede) bei einem gemeinsamen Besuch einreden, ihr überhaupt nicht zu Wort kommender Mann (Ingo Dunker) sei krank. Als dieser jedoch nach sportlichen 20 Kniebeugen immer noch in bester Verfassung war, verordnete der Arzt ihm zum Abschluss des Besuchs kurzerhand "eine neue Frau". - Das Gelächter war groß.

 

In dem Sketch "Bi den Frisör" ließ sich ein Kunde (in Person von Cord-Heinrich Willenbrock ) von dem fiffigen  Frisör (Heinz-Günter Lührs) rasieren, bis das (Theater-)Blut kam. Der Kunde beschwerte sich schon während des Rasierens lautstark, das sei "kein Rasieren, sondern eine Hinrichtung". Am Ende rächte er sich jedoch, als er gegenüber der Forderung des Frisörs mit einer Gegenforderung wegen Schmerzensgeldes aufrechnete.

 

In dem Sketch "Erziehung" zeigte der Vater (Ingo Dunker) seinem Sohn (Matthias Müller) einer zufällig aus dem Telefonbuch ausgesuchten und sodann angerufenen Frau (Yvonne Schorling) in drei Telefongesprächen was der Unterschied zwischen "höflich" und "unhöflich" ist. - Übertroffen wurde das Ganze in Form des „Wahnsinns“ jedoch dann noch vom Sohn selbst. 

 

Danach folgte der Auftritt des Blödel-Duos, das die Zuschauer zu wahren Lachsalven und Beifallsstürmen hinriss. Kein Wunder, wenn sie zum besten gaben, der Waller Bürgermeister plane eine U-Bahn von Walle über Uhlemühlen und Linden-Quartier zum Rathausplatz nach Verden,

sodass Bürgermeister Brockmann sich über die Busanbindung nach Walle keine Sorgen mehr machen müsse. Vom Ausgangspunkt in seinem Garten habe der Waller Bürgermeister schon ein großes Loch gebuddelt. Schließlich erfuhren die Zuschauer, dass die Abkürzung "BSE" in Walle nicht die Rinderseuche betreffe, sondern dass damit das jährlich stattfindende "BauchSpeckEssen" vom Heimatverein gemeint sei.

 

In einem weiteren Sketch "Brill vergäten" im Wartezimmer eines Ohrenarztes, führten zwei wartende Patienten (Angela Delventhal und Erika Schorling) ein Gespräch mit zahlreichen Missverständnissen, bevor am Ende die Sprechstundenhilfe (Yvonne Schorling) erklärte, dass an dem Tage überhaupt keine Sprechstunde sei.

 

In dem Sketch "Schwanger" unterhielten sich ein Ehemann (Henning Schorling) und seine hochschwangere Ehefrau (Melanie Kück) mit ihrem Nachbarn, einem Landwirt (Heinz-Günter Lührs), über die Anwesenheit des Mannes bei der Geburt. Während das Ehepaar nur von der bevorstehenden Geburt ihres Kindes sprach, ließ der Nachbar sich jedoch nur über die Geburt seiner kleinen Hängebauchschweine aus. 

 

In dem zuletzt aufgeführten Stück "De Werbespot" hatte eine Frau (Annegesine Liebrum) bei einem Preisausschreiben eine Rolle für einen Werbespot gewonnen, wobei nur noch festgestellt werden musste, wofür Werbung gemacht werden sollte. Mehrere Vorschläge des Werbeveranstalters (Henning Schorling) führten zu allerlei lustigen Situationen auf der Bühne.

Am Samstagabend verkürzte Vereinsmitglied Martin Städler die Umbaupausen mit heiteren Vorträgen und lustigen Liedern zur Gitarre. Da einige Mitglieder der Shantygruppe "Wolken, Wind und Wogen" unter den Zuschauern waren, ließ es der Moderator des Abends (Herbert Meyer-Bolte) sich natürlich nicht entgehen, die anwesenden fünf Sänger dieser Gruppe  (von denen auch drei Mitglieder des Heimatvereins sind) zu einem kleinen spontanen Auftritt auf die Bühne zu bitten.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die Versorgung der Gäste mit Essen und Getränken durch Bianca Bolte, Bärbel Burgmann, Martina Röwekamp und Reinhild Willenbrock, angesichts der engen Sitzplätze kein leichtes Unterfangen.

 

Zum Abschied hatten alle Mitwirkenden und Verantwortlichen des Heimatvereins die Hoffnung geäußert, im nächsten Jahr wieder einen richtigen und großen "Plattdeutschen Heimatabend" mit allen Gruppen auf die Bühne bringen zu können.

 

2009

Der deutsche Heimatabend im Jahre 2009 wurde erstmalig (von letztmalig) im April durchgeführt. Die Durchführung erfolgte im Theaterraum des Heimathauses. Die Jahreszeit im Frühjahr war ungünstig, deswegen nur eine geringe Besucherzahl.  Fotos zur Zeit nicht vorhanden.

 

2008

Im Jahre 2008 fand kein Heimatabend statt. Der Grund war die Entflechtung von Terminen. Plattdeutscher Heimatabend und der 1. Advent lagen im Monat November. Dafür wurde der deutsche Heimatabend im Jahre 2009 durchgeführt, und zwar im April.

 

2007

Die Turnhalle musste erst einmal komplett mit Teppichboden ausgelegt werden.

Die Gesangs- und Musikgruppe

Die Waller Tanzmäuse unter der Leitung von Dörte Schiemann und Helga Dunker-Güldenpenning.

Die Volkstanzgruppe unter der Leitung von Dörte Schiemann.

 

 

Vera Carstens und Ingo Duncker als Ehepaar.

Jens Wilkens, Sven Aschmies und Herbert Meyer-Bolte in einem Loriot-Sketch.

2006 im "Alten Krug"

Gesangsgruppe und Musikgruppe und Moderator Herbert Meyer-Bolte

De Schrieversmann

Hinrich Gerken

kööm an `n 20. Februor 1931 in Verden „bi Walle“ op de Welt. He is de Söhn von den Waller Hauptschoolmester Hinrich Gerken, de hier von 1921 bit 1962 ünnerrichten dä.


In us Heimathuus, - sien „Öllernhuus“, - is he opwussen  un hett dor bit 1954 wohnt. Denn hett he studeert un is ok Schoolmester worrn – in Harsefeld bi Stade. 

 

He hett 12 plattdüütsche Böker schreben, un an 6 annere is he bedeligt. Öber 1100 plattdüütsche „Veranstaltungen“ hett he dörföhrt un hett bi plattdüütsche Sendungen bi `n Rundfunk mitmookt.


Hinrich Gerken hett usen Heimatvereen mit gründt un vertellt all seit 1988 jedet Johr bi den Heimatobend sien plattdüütschen Geschichten, de meistens wat mit Walle un ümto to doon hebbt.

 

För sien Verdeenste üm de plattdüütsche Sprook kreeg he an `n 10. 11. 1997 den                               

                                                       „Neddersässischen Verdeenstorden“.  
                             

Von 2002 an gifft dat in Walle eene „Hinrich-Gerken-Stroot".

 

"Eeten för Eenen" mit Cord-Heinrich Willenbrock und Melanie Nimtz

Die Volkstanzgruppe unter der Leitung von Dörte Schiemann.

"De Fahrschool" mit Kurt Müller und Sohn Matthias (Matze).

Einakter "Kabale und Liebe".

2005 im "Alten Krug"

2. Plattdeutscher Heimatabend 1989

1. Plattdeutscher Heimatabend 1988

Kontakt

Waller Heimatverein e.V.

Am Schulberg 1 - 3

27283 Verden-Walle

                     

                 Telefon: 04230/94040

  Mail: waller-heimatverein@t-online.de

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